Abtei St. Georg in Weltenburg

7.8.2020

Tagesabschnitt aus der Regel
des hl. Benedikt


Kapitel

1 Die Kleidung, welche die Brüder erhalten, soll der Lage und dem Klima ihres Wohnortes entsprechen; 2 denn in kalten Gegenden braucht man mehr, in warmen weniger. 3 Darauf zu achten ist Aufgabe des Abtes. 4 Unserer Meinung nach genügen in Gegenden mit gemäßigtem Klima für jeden Mönch Kukulle und Tunika, 5 die Kukulle im Winter wollig, im Sommer leicht oder abgetragen, 6 für die Arbeit ein Überwurf und als Fußbekleidung Socken und Schuhe. 7 Über Farbe oder groben Stoff dieser Kleidungsstücke sollen sich die Mönche nicht beschweren; man nehme alles so, wie es sich in der Gegend, wo sie wohnen, findet, oder was man billiger kaufen kann. 8 Der Abt sorge aber für das rechte Maß, dass die Kleider nicht zu kurz sind, sondern denen, die sie tragen, passen. 9 Bekommen sie etwas Neues, geben sie das Alte immer gleich ab; es wird in der Kleiderkammer für die Armen aufbewahrt. 10 Für einen Mönch genügen zwei Tuniken und zwei Kukullen; so kann er zur Nacht und zum Waschen die Kleider wechseln. 11 Was darüber hinausgeht, ist überflüssig und muss entfernt werden. 12 Ebenso gibt man die Socken und alles Abgetragene ab, wenn man Neues bekommt. 13 Wer auf Reisen geschickt wird, erhält Hosen aus der Kleiderkammer; nach der Rückkehr gibt er sie gewaschen wieder ab. 14 Kukulle und Tunika, die er für die Reise aus der Kleiderkammer erhält und nach der Rückkehr zurückzugeben hat, seien ein wenig besser, als man sie für gewöhnlich trägt.




NEU: Benediktinerabtei Weltenburg Geschichte und Kunst

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Benediktinerabtei Weltenburg                        

Geschichte und Kunst

Lothar Altmann, Stephanie Haarländer, Thomas M. Freihart OSB
Regensburg 2019. Klappenbroschur, 17×24 cm. 96 Seiten
mit 67 farb. Illustrationen, 1 s/2 Illustration, 1 Grundriss, 1 Aufriss

ISBN 978-3-7954-43460-1
ISBN 978-3-7954-43441-0 englische Ausgabe

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Das altehrwürdige Benediktinerkloster Weltenburg am Beginn des wildromantischen Durchbruchs der Donau durch den Fränkischen Jura verdankt seinen heutigen Ruf vor allem seiner Barockkirche von europäischem Rang. Der Maler und Architekt Cosmas Damian Asam (1688-1739), der den Bau gestaltete, und sein Bruder Egid Quirin (1692-1750), der hier als Bildhauer und Stuckator wirkte, statteten die Kirche zu einem barocken Gesamtkunstwerk aus.

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Chronik Kloster Weltenburg

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Kloster WUmschlagfoto Joachim Feisteltenburg                         

Geschichte und Gegenwart

Hrsg. Georg Schwaiger
Weißenhorn 2014. Leinen mit Schutzumschlag. 21,5×22,5 cm. 528 Seiten
mit 248 großteils farbigen Tafelabbildungen.

ISBN 978-3-87437-472-9

EUR 29,90 –  hier bestellen

Nun liegt erstmals eine Gesamtgeschichte Weltenburgs vor, herausgegeben von Georg Schwaiger, em. Professor für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München, mit Beiträgen von 14 renommierten Fachautoren.

Der Band erscheint vor dem Hintergrund der Hundertjahrfeier der Erhebung des 1842 unter Ludwig I. errichteten Priorats zur Abtei im Jahre 1913 durch den letzten bayerischen König Ludwig III. Die neue Klostermonographie ist reich ausgestattet mit ausgesuchten, meist farbigen Abbildungen.

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Übernachten im ältesten Kloster Bayerns

 




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