Abtei St. Georg in Weltenburg

17.11.2019

Tagesabschnitt aus der Regel
des hl. Benedikt


Kapitel

1 Nach unserer Meinung dürften für die tägliche Hauptmahlzeit, ob zur sechsten oder neunten Stunde, für jeden Tisch mit Rücksicht auf die Schwäche einzelner zwei gekochte Speisen genügen. 2 Wer etwa von der einen Speise nicht essen kann, dem bleibt zur Stärkung die andere. 3 Zwei gekochte speisen sollen also für alle Brüder genug sein. Gibt es Obst oder frisches Gemüse, reiche man es zusätzlich. 4 Ein reichlich bemessenes Pfund Brot genüge für den Tag, ob man nur eine Mahlzeit hält oder Mittag und Abendessen einnimmt. 5 Essen die Brüder auch am Abend, hebe der Cellerar ein Drittel dieses Pfundes auf, um es ihnen beim Abendtisch zu geben. 6 War die Arbeit einmal härter, liegt es im Ermessen und in der Zuständigkeit des Abtes, etwas mehr zu geben, wenn es guttut. 7 Doch muss vor allem Unmäßigkeit vermieden werden; und nie darf sich bei den Mönchen Übersättigung einschleichen. 8 Denn nichts steht so im Gegensatz zu einem Christen wie Unmäßigkeit, 9 sagt doch unser Herr: "Nehmt euch in acht, dass nicht Unmäßigkeit euer Herz belaste." 10 Knaben erhalten nicht die gleiche Menge wie Erwachsene, sondern weniger. In allem achte man auf Genügsamkeit. 11 Auf das Fleisch vierfüßiger Tiere sollen alle verzichten, außer die ganz schwachen Kranken.




NEU: Benediktinerabtei Weltenburg Geschichte und Kunst

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Benediktinerabtei Weltenburg                        

Geschichte und Kunst

Lothar Altmann, Stephanie Haarländer, Thomas M. Freihart OSB
Regensburg 2019. Klappenbroschur, 17×24 cm. 96 Seiten
mit 67 farb. Illustrationen, 1 s/2 Illustration, 1 Grundriss, 1 Aufriss

ISBN 978-3-7954-43460-1
ISBN 978-3-7954-43441-0 englische Ausgabe

EUR 9,95 –  hier bestellen

Das altehrwürdige Benediktinerkloster Weltenburg am Beginn des wildromantischen Durchbruchs der Donau durch den Fränkischen Jura verdankt seinen heutigen Ruf vor allem seiner Barockkirche von europäischem Rang. Der Maler und Architekt Cosmas Damian Asam (1688-1739), der den Bau gestaltete, und sein Bruder Egid Quirin (1692-1750), der hier als Bildhauer und Stuckator wirkte, statteten die Kirche zu einem barocken Gesamtkunstwerk aus.

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Chronik Kloster Weltenburg

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Kloster WUmschlagfoto Joachim Feisteltenburg                         

Geschichte und Gegenwart

Hrsg. Georg Schwaiger
Weißenhorn 2014. Leinen mit Schutzumschlag. 21,5×22,5 cm. 528 Seiten
mit 248 großteils farbigen Tafelabbildungen.

ISBN 978-3-87437-472-9

EUR 29,90 –  hier bestellen

Nun liegt erstmals eine Gesamtgeschichte Weltenburgs vor, herausgegeben von Georg Schwaiger, em. Professor für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München, mit Beiträgen von 14 renommierten Fachautoren.

Der Band erscheint vor dem Hintergrund der Hundertjahrfeier der Erhebung des 1842 unter Ludwig I. errichteten Priorats zur Abtei im Jahre 1913 durch den letzten bayerischen König Ludwig III. Die neue Klostermonographie ist reich ausgestattet mit ausgesuchten, meist farbigen Abbildungen.

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Übernachten im ältesten Kloster Bayerns

 




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