Abtei St. Georg in Weltenburg

20.1.2019

Tagesabschnitt aus der Regel
des hl. Benedikt


Kapitel 4

44 Den Tag des Gerichtes fürchten. 45 Vor der Hölle erschrecken. 46 Das ewige Leben mit allem geistlichen Verlangen ersehnen. 47 Den unberechenbaren Tod täglich vor Augen haben. 48 Das eigene Tun und Lassen jederzeit überwachen. 49 Fest überzeugt sein, dass Gott überall auf uns schaut. 50 Böse Gedanken, die sich in unser Herz einschleichen, sofort an Christus zerschmettern und dem geistlichen Vater eröffnen. 51 Seinen Mund vor bösem und verkehrtem Reden hüten. 52 Das viele Reden nicht lieben. 53 Leer oder zum Gelächter reizende Worte meiden. 54 Häufiges oder ungezügeltes Gelächter nicht lieben. 55 Heilige Lesungen gern hören. 56 Sich oft zum Beten niederwerfen. 57 Seine früheren Sünden unter Tränen und Seufzen täglich im Gebet Gott bekennen; 58 und sich von allem Bösen künftig bessern. 59 Die Begierden des Fleisches nicht befriedigen. 60 Den Eigenwillen hassen. 61 Den Anweisungen des Abtes in allem gehorchen, auch wenn er selbst, was ferne sei, anders handelt; man denke an die Weisung des Herrn: "Was sie sagen, das tut; was sie aber tun, das tut nicht." 62 Nicht heilig genannt werden wollen, bevor man es ist, sondern es erst sein, um mit Recht so genannt zu werden. 63 Gottes Weisungen täglich durch die Tat erfüllen.




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Kloster WUmschlagfoto Joachim Feisteltenburg                         

Geschichte und Gegenwart

Hrsg. Georg Schwaiger
Weißenhorn 2014. Leinen mit Schutzumschlag. 21,5×22,5 cm. 528 Seiten
mit 248 großteils farbigen Tafelabbildungen.

ISBN 978-3-87437-472-9

EUR 29,90 –  hier bestellen

Nun liegt erstmals eine Gesamtgeschichte Weltenburgs vor, herausgegeben von Georg Schwaiger, em. Professor für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München, mit Beiträgen von 14 renommierten Fachautoren.

Der Band erscheint vor dem Hintergrund der Hundertjahrfeier der Erhebung des 1842 unter Ludwig I. errichteten Priorats zur Abtei im Jahre 1913 durch den letzten bayerischen König Ludwig III. Die neue Klostermonographie ist reich ausgestattet mit ausgesuchten, meist farbigen Abbildungen.

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