Abtei St. Georg in Weltenburg

15. Philosophisches Seminar


19.-26.08.2017
Prof. em. Dr. Norbert Fischer & Prof. Dr. Maximilian Forschner

Gott und die Freiheit des Willens: Texte von Augustinus und Immanuel Kant.

In Anknüpfung an die philosophischen Seminare zu Augustinus (2000-2004), Immanuel Kant (2005-2008) und anderen Autoren (Martin Heidegger, Emmanuel Levinas und Meister Eckhart) wird für 2017 ein Seminar angeboten, das zwei große Autoren ins Gespräch bringt, nämlich zu den vielleicht wichtigsten und am stärksten umkämpften Zentralfragen der Philosophie in der abendländisch-christlichen Tradition, unter dem Titel: »›Gott‹ und die ›Freiheit des Willens‹«. Diese Fragen, deren Beantwortung für die von Augustinus und Kant erneut betonte Rationalität der Theologie entscheidend ist (und die wir beide in der christlichen Theologie angelegt finden), stehen auch im Zentrum des immer dringlicher werdenden interreligiösen Dialogs.
Das Seminar konzentriert sich in Vorträgen, in gemeinsamer Lektüre und Diskussion auf Hauptschriften Augustins und Kants zum Thema, nämlich mit ausgewählten Textabschnitten aus Augustinus: Die wahre Religion (De vera religione); Der freie Wille (De libero arbitrio); sodann aus Immanuel Kant: Grundlegung zur Metaphysik der Sitten, Kritik der praktischen Vernunft, Metaphysik der Sitten.

In Kooperation mit dem "Erbacher Hof - Akademie des Bistums Mainz In Kooperation mit dem "Erbacher Hof - Akademie des Bistums Mainz


 

Quellentexte zur Lektüre:

  • Augustinus: De libero arbitrio – Der freie Wille. Eingeleitet, übersetzt und hg. von Johannes Brachtendorf. Paderborn: Schöningh 2006.
    Immanuel Kant: Werke in sechs Bänden. Hg. von Wilhelm Weischedel (1960); überprüfte Ausgabe. Darmstadt: WBG 51983.

Einführungen zum Thema:

  • Norbert Fischer (Hg.): Die Gnadenlehre als ›salto mortale‹ der Vernunft? Natur, Freiheit und Gnade im Spannungsfeld von Augustinus und Kant. Freiburg/München: Karl Alber 2012.
  • Norbert Fischer; Jakub Sirovátka (Hg.): Vernunftreligion und Offenbarungsglaube. Zur Erörterung einer seit Kant verschärften Problematik. Freiburg: Herder 2015.
  • Norbert Fischer: Zum Sinn von Kants Grundfrage: »Was ist der Mensch?« Das Verhältnis von Kants Denken zur antiken Metaphysik, Ethik und Religionslehre im Blick auf Platon, Aristoteles und Augustinus. Mit einem Nachtrag zur Metaphysikkritik Heideggers. In: Zeitschrift für philosophische Forschung 70 (2016), 493-526.
  • Rudolf Langthaler: »Moralische Selbsterkenntnis« – die Idee des »völligen Bewußtseins seiner selbst« – der Herzenskündiger«: Aspekte des Themas »Endlichkeit und Transzendenz« in Kants Religionsphilosophie. In: Jakub Sirovátka (Hg.): Endlichkeit und Transzendenz. Perspektiven einer Grundbeziehung. Hamburg. Meiner 2012, 95-118.
  • Rudolf Langthaler: »Worauf Vernunft hinaussieht«. Eine Leitperspektive in der Entfaltung der Idee des »Reichs der Zwecke« bei Kant. In: Bernd Dörflinger, Günter Kruck (Hg.): Worauf Vernunft hinaussieht. Kants regulative Ideen im Kontext von Teleologie und praktischer Philosophie. Hildesheim: Olms 2012, 49-73.

 

 Programm, weitere Infos und Anmeldekarte auch hier zum Download.

 

  

Beginn: 18:00 Uhr | Ende: 09:00 Uhr nach dem Frühstück
Ü/VP EZ EUR 423,00 EUR ZBZ EUR 395,00 pro Person (Studenten in einfachen Zimmern ermäßigt, Preis auf Anfrage)
zzgl. Kursgebühren EUR 107,00 EUR

 

 

zur Anmeldung

Allgemeine Hinweis


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