Abtei St. Georg in Weltenburg

31.3.2015

Tagesabschnitt aus der Regel
des hl. Benedikt


Kapitel 49

1 Der Mönch soll zwar immer ein Leben führen wie in der Fastenzeit. 2 Dazu aber haben nur wenige die Kraft. Deshalb raten wir, dass wir wenigstens in diesen Tagen der Fastenzeit in aller Lauterkeit auf unser Leben achten 3 und gemeinsam in diesen heiligen Tagen die früheren Nachlässigkeiten tilgen. 4 Das geschieht dann in rechter Weise, wenn wir uns vor allen Fehlern hüten und uns um das Gebet unter Tränen, um die Lesung, die Reue des Herzens und um Verzicht mühen. 5 Gehen wir also in diesen Tagen über die gewohnte Pflicht unseres Dienstes hinaus durch besonderes Gebet und durch Verzicht beim Essen und Trinken. 6 So möge jeder über das ihm zugewiesene Maß hinaus aus eigenem Willen in der Freude des Heiligen Geistes Gott etwas darbringen; 7 er entziehe seinem Leib etwas an Speise, Trank und Schlaf und verzichte auf Geschwätz und Albernheiten. Mit geistlicher Sehnsucht und Freude erwarte er das heilige Osterfest. 8 Was aber der einzelne als Opfer bringen will, unterbreite er seinem Abt. Es geschehe mit seinem Gebet und seiner Einwilligung; 9 denn was ohne Erlaubnis des geistlichen Vaters geschieht, wird einmal als Anmaßung und eitle Ehrsucht gelten und nicht belohnt. 10 Also werde alles mit Einwilligung des Abtes getan.




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Klos­ter WUmschlagfoto Joachim Feistelten­burg                         

Geschichte und Gegenwart

Hrsg. Georg Schwai­ger
Wei­ßen­horn 2014. Lei­nen mit Schutz­um­schlag. 21,5x22,5 cm. 528 Sei­ten
mit 248 groß­teils far­bi­gen Tafelabbildungen.

ISBN 978-3-87437-472-9

EUR 29,90 -  hier bestel­len

 

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Der Band erscheint vor dem Hin­ter­grund der Hun­dert­jahr­feier der Erhe­bung des 1842 unter Lud­wig I. errich­te­ten Prio­rats zur Abtei im Jahre 1913 durch den letz­ten baye­ri­schen König Lud­wig III. Die neue Klos­ter­mo­no­gra­phie ist reich aus­ge­stat­tet mit aus­ge­such­ten, meist far­bi­gen Abbildungen.

 

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